Wie sind wir zu den Pferden gekommen?
Wir sind alle schon von klein auf mit dem PPV infiziert. Bei unseren Kindern, die auf unserem Pferdehof aufwachsen und schon auf dem Pony saßen, bevor sie laufen konnten, ist das klar, bei uns Eltern, beide eigentlich Stadtkinder, nicht ganz so… Jedenfalls haben wir uns in einem Dresdner Reitverein kennen und (etwas später) lieben gelernt. Turniererfahrungen im Jugendalter folgte bei Almut ein Ausstieg in die Offenstall-Pferdehaltung in Eigenregie, während Jens sein Hobby zum Beruf machte und als Bereiter in Neustadt/Dosse und verschiedenen Privatgestüten arbeitete. 2002 erfüllten wir uns den Traum von uns und unserem Zoo unter einem Dach und bauen seitdem unseren Hof und unser Angebot für Ross und Reiter aus.
Wir sind (ganz neu und daher auch noch ohne Funktionen) als Familie bei der VFD gemeldet, die Familienmitglieder von oben nach unten: Jens Rohnstock, geb. 1967, Almut Rohnstock, geb. 1974, Alwin Rohnstock, geb. 2005, und Oswin Rohnstock, geb. 2007.
Wir reiten – englisch, western, klassisch? Nee, Pferde. Und Ponys. Wir fühlen uns eher den althergebrachten Grundsätzen der HdV 12 verpflichtet, als irgendwelchen Reitweisen, Dogmen oder Gurus, und wir schauen gern über den Tellerrand. Jens hat sich durch seine Bereitertätigkeit vor allem auf die Ausbildung und Korrektur von jungen und/oder schwierigen Pferden spezialisiert, meint aber, dass er langsam aus „diesem Alter“ raus ist. Mit seiner Stute ist er ab und an noch in Springprüfungen auf FN-Turnieren unterwegs. Almut ist inzwischen mehr die Geländereiterin, legt aber trotzdem (oder gerade deshalb?) Wert auf eine korrekte dressurmäßige Ausbildung, nebenbei spielt sie gern Zirkus. Und unser Jüngster knattert am liebsten durch den Wald, über Baumstämme und wohin ihn sein Pony sonst noch so trägt…
Erstens: Zeit! Denn die Zeit-ist-Geld und Geiz-ist-geil Mentalität ist alles andere als pferdegerecht. Zweitens: Fairness! Und dazu zählt insbesondere, ein Pferd zunächst mal Pferd sein zu lassen, es artgerecht zu halten und seine Bedürfnisse und Möglichkeiten (Grenzen) im Umgang und beim Reiten zu kennen und zu respektieren.
Eigentlich durch puren Zufall – eine ehemalige Pensionerin schlug ein Stammtischtreffen auf unserem Hof vor. Wir fanden die Idee gut, wir mochten die Leute, wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten. Und wir denken, dass die VFD eine gute Plattform ist, um Gleichgesinnte kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam etwas zu bewegen.
Ganz klar: mehr (Grund-)Wissen. Wir haben von der Pike auf gelernt und bedauern, dass das heutzutage oft nicht mehr so ist. Einer inzwischen ungeheuren Informationsflut durch Bücher, Medien, Internet steht oft nicht mal die nötige Basis gegenüber, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Pferde-Ungerechtigkeit passiert oft nicht vorsätzlich, sondern leider mit den besten Absichten und aus purem Unwissen.
*ähm* Neben unserer Pferdepension, den Kindern, eigenen Pferden, Hunden, sonstigen Viechern, dem Ausbau eines alten Dreiseiten-Hofes, mit dem man nie fertig wird...? Wenn uns ein bisschen Zeit bleibt, beschäftigen wir uns gern mit den anderen schönen Dingen des Lebens – einem leckeren Essen, das wir gern selbst zusammenbasteln, einer guten Flasche Wein und interessanten Gesprächen über Gott und die Welt, mit Büchern und alten Filmen und (Almut, leider nur noch selten) mit dem Zeichenstift.
Wir bieten keinen regulären Reitbetrieb oder -unterricht, geben aber „unseren“ Pferden und ihren Menschen schon mal die eine oder andere Hilfestellung. Unsere Pferdepension mit artgerechter Haltung und individueller Rundum-Versorgung ist speziell auf Pferde zugeschnitten, deren Menschen nicht genug Zeit für sie haben, die ihre Rente oder ihren Dauerurlaub bei uns genießen, willkommen sind aber natürlich auch alle anderen. Ganz neu kann man in der Weidesaison bei uns als Wanderreiter Quartier beziehen oder seinen Urlaub mit eigenem Pferd hier verbringen, einschließlich exklusiver Unterbringung und Verpflegung von Ross und Reiter und geführter Touren durch die Dahlener Heide, alles angepasst an die jeweiligen Wünsche.
Pferdehof Rohnstock - Friedensstraße 20 - D-04758 Cavertitz Ortsteil Schöna
Telefon: +49 34363 51946
E-Mail: pferdsein@pferdehof-rohnstock.de
Internet: www.pferdehof-rohnstock.de
Pferdepension und Urlaubsdomizil mit Familienanschluss
Hier bin ich Pferd, hier darf ich´s sein!
Hier bin ich Gast, hier darf ich´s sein!
Wie bist du zu Pferden gekommen?
Pferde haben mich immer magisch angezogen. Bin dann 1978 nach Langenbernsdorf in einen Reit -und Fahrstall gegangen und da habe ich mir dann diesen Pferdevirus geholt. 1986 kaufte ich mir dann mein erstes eigenes Pferd und bin aufs Westernreiten umgestiegen. Bin auch gefahren und hab mit den landwirtschaftlichen Geräten gearbeitet, vor welche man ein Pferd spannen konnte. Irgendwann stellte ich fest was mir und den Pferden am meisten Spaß machte ... einfach durch die Natur reiten ... und so wurde ich dann Wanderreiter im Westernstil.
Annette Wawrik, VFD-Mitglied
Ich mache Ausritte auch für Anfänger bis hin zu mehrtägigen Wanderritten.
Ganz wichtig ist argerecht mit den Pferden umzugehen und sie artgerecht zu halten!
Auf einer Messe habe ich den VFD kennen gelernt und dachte das ist ein Verband für mich. Ich war vorher schon in einigen Verbänden, aus welchen ich dann ausgetreten bin, da es dort nur noch um den Sport ging!
Mehr Reitwege ...
Meine Pferde sind mein Beruf und mein Hobby, das und mein Hund füllen mein Leben aus und ich bin glücklich!
Bei mir können Pferd und Reiter lernen, wie man ein gutes Freizeitpferd und ein guter Freizeitreiter werden kann. Auch machen wir regelmäßig Lehrgänge mit einer Trainerin.
Annette Wawrik
08496 Neumark
Tel. (0174) 977 07 71
www.distel-ranch.de
Wie bist du zu Pferden gekommen
Meine Eltern stammen beide aus der Landwirtschaft (beide Diplomlandwirte). Mein Vater organisierte das Turnier auf der AGRA in Leipzig, da rannte ich als 5-jährige schon mit rum und durfte "reiten". Später wurde mein Vater Betriebsleiter der VEB Vollblutrennbahnen in Dresden: Dort mit 10 Jahren erster Unterricht in der Reittouristik und als Amateur auf der Rennbahn. Später Unterricht im Hengstdepot Moritzburg und Übungsleiter im Reitverein Moritzburg.
Kurz vor der Wende Umstieg auf das Westernreiten, 4 Jahre Arbeit als Co-Trainer in Niedersachsen, seit 13 Jahren eigenen Hof (Wanderritte, Distanzritte, Turniere).
VFD vertritt die Belange der Freizeitreiter (sind ja die meisten Menschen, die mit Pferden umgehen), Forum für Weiterbildung (gerade Reiter, die draußen reiten sollten eine gute Ausbildung haben) kämpft gegen das Waldgesetz in Sachsen, klärt Pferdebesitzer über artgerechte Haltung und Fütterung auf... uvam.
Auch wenn ich durch meinen Beruf ab und an einem Turner teilnehme, stößt mich die Art und Weise wie sehr oft mit Pferden, die Schleifchen gewinnen sollen, umgegangen wird ab. Ich finde für alle Beteiligten einen entspannten Ausritt schöner als verbissenes Turniertraining in der Halle.
Westernreiten (Zucht, Training, Unterricht), interessiere mich aber auch sehr für Klassische Reitkunst (P. Karl). In unserem Betrieb kommen sehr viele junge Pferde zum Anreiten und zur Grundausbildung und Pferde zur Korrektur (Steiger, Durchgänger usw.).
Unterricht erfolgt entweder als Einzelunterricht oder in der Gruppe mit maximal 4 Reitern. Wenn die Reiter sattelfest sind, gehen wir auch ins Gelände.
Unterricht nehmen bei anderen Trainern. Hobbys: Sportschütze, Schwimmen.
Es gibt noch viel zu viele Pferde in Boxeneinzelhaft, zu viele Reiter, die am Pferd nur ihr Ego aufpolieren möchten. Harmonie mit feinen Hilfen, zufriedene Pferde und Reiter.
White Horse Ranch
Am Feldrain 2, 01723 Wilsdruff OT Kaufbach
Tel. 035204/47477
www.white-horse-ranch-online.de
Wie bist du zu Pferden gekommen?
Naja, wie das halt so ist bei den kleinen Mädels, die werden doch schon pferdeinfiziert geboren. Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Pferde und habe mich immer auf alles draufgesetzt, was so lange stehen blieb, bis ich oben war ... Ca. 1984 (mit 12 Jahren) begann ich dann "richtig" mit dem Reiten im Reitverein hier in Plauen (damals noch dem Betrieb angehörig, wo mein Vater arbeitete - Maschinenbaufirma, genau das, was ein Reitsportverein so braucht). Dort blieb ich bis zur Wende, dann gab es im Verein diverse Probleme und ich hatte mit meiner Ausbildung zu tun, bin aber weiterhin bei Freunden geritten. Mein damaliger Freund und jetziger Lebenspartner hat dort auch das Reiten gelernt und seit 1999 haben wir zwei eigene Pferde (die ersten starben 2006 ganz tragisch an Botulismus, wir haben danach aber zwei neue junge Pferde gekauft: SIR FATIMO, dt. Reitpony, 5 Jahre und GIGOLO, schwerer Warmblüter, 4 Jahre).
Zur VFD habe ich gefunden, weil mich das Problem der Reitwege in Sachsen sehr nervt und ich nicht nur schimpfen, sondern auch was tun will. Außerdem will ich mich über die VFD über den neuesten Stand in dieser Sache auf dem Laufenden halten.
Ich möchte das, was ich mit den Pferden mache, möglichst gut und richtig machen und nicht nach "hab-ich-irgendwo-mal-gehört". Daher informiere ich mich viel, nehme auch regelmäßig Reitunterricht (im Gegensatz zu "früher", wo ich sicher war, dass ich ja alles konnte). Ich möchte, dass meine Pferde gut erzogen sind (sind sie auch), sich in ihrem Offenstall wohlfühlen und gerne mitarbeiten. Außerdem sollen sie auch in der Lage sein, die gestellten Aufgaben zu erfüllen, daher lege ich Wert auf eine gute Fütterung und entsprechendes Training. Ich versuche, möglichst regelmäßig zu arbeiten.
Ich reite gemäß der FN, Dressur, Stangenarbeit, Cavalettispringen auf dem Platz, bin viel im Gelände unterwegs, reite Jagden. Außerdem mache ich gerne Tages- bzw. auch Wanderritte. Mit richtigen Wanderritten geht's bei meinem jungen Pferd aber erst richtig los.
Ich gebe keinen Unterricht, da ich nicht über die entsprechende Qualifikation verfüge. Ich nehme ja selbst regelmäßig Reitstunden. Außerdem sind unsere jungen Pferde für Anfänger nicht geeignet, da sie selbst noch mitten in der Ausbildung stecken. Ich habe aber seit kurzem eine Reitbeteiligung für mein Reitpony. Diese reitet selber gut und hilft mir beim Bewegen des Pferdes. Außerdem nimmt sie auch mit ihm Unterricht.
Eigentlich nicht. Wir haben die Pferde am Haus, sind also Selbstversorger, kümmern uns auch um alles selbst (Heu machen, Mist entsorgen, Reitplatz bauen usw.). Außerdem bauen wir zur Zeit unser Wohnhaus um, haben noch ein kleines Kind (Sohn, knapp drei) und gehen beide arbeiten. Zeit für andere Hobbys bleibt da nicht. Wenn ich doch mal abends auf dem Sofa sitze, dann lese ich gerne (historische Romane, außerdem bin ich Tolkien-Fan).
Ich möchte mich gerne mit meinem Pony gemeinsam weiterbilden, so dass ich vielleicht auch mal ein kleines Turnier gehen kann, bevorzugt VS. Außerdem hätte ich gerne in nächster Zeit wieder Gelegenheit, für einen Wanderritt zu trainieren und diesen dann auch durchzuführen. Schön wäre es, wenn dieses unsägliche Waldgesetz gekippt würde, so dass es auch mal möglich ist, einen längeren Wanderritt in der Heimat zu machen und nicht erst sonstwohin zu fahren.
keine Homepage
Adresse erfahrt ihr unter: sharilux@yahoo.de
wohne am Stadtrand von Plauen
oder ihr ruft mich einfach an: 03741/289757 abends