Schnupperkurs Reitbegleithund am 14. und 15. März 2020 in Saarwellingen mit Trainerin Nadine Hewer

Schnupperkurs, für was soll das gut sein?

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Nichts Halbes und nichts Ganzes, warum sollte man da mitmachen? Nun, man bekommt eine Ahnung davon, wie es sein könnte, wenn…….

 

In diesem Fall dreht sich alles um den Hund, den Reitbegleithund. Wie fühlt es sich an, wenn man völlig gelassen und entspannt auf dem Pferd mit seinem Hund im Gelände unterwegs sein kann, weil man sicher ist, dass dieser kommt, wenn man es wünscht und dann auch am Pferd bleibt? Andere Menschen mit Hund kreuzen den Weg? Der Reiter ruft und schon ist der treue Vierbeiner da und lässt sich auf Kommando vom Pferd aus anleinen. Ein Traum!!!!

Nun ist jedem klar, dass man sich einen solchen Luxus erarbeiten muss. “Richtige” Reitbegleithunde-Kurse sind relativ zeitaufwendig, hochpreisig und, zumindest gefühlt, anspruchsvoll für den Otto-Normal-Reiter.

“Ich will doch nur meinen Hund beim Reiten mitnehmen können und nicht an einem Wettbewerb teilnehmen. Dafür möchte ich keinen solchen Aufwand betreiben, mich mit anderen messen oder sogar eine Prüfung ablegen müssen.”

Der Schnupperkurs bietet den Teilnehmern die Möglichkeit mit anderen gleichgesinnten Amateuren unbelastet und mit Spaß, Tipps und Tricks für das Hundeführen zu bekommen. Auszuprobieren wo die Grenzen sind oder üben können, was schon gut klappt oder eben noch weniger gut in der Kommunikation mit dem treuen Gefährten, macht oft Lust auf mehr. Nehmen wir zum Beispiel Emma, eine kleine Krawall-Bombe mit Fledermausohren. Da sie oft nicht weiß, wohin mit ihrem überschäumenden Temperament, verhallen die Rufe ihres Herrchens beim Ausritt ungehört. Schnell kann man in dieser Situation ungeduldig werden und der Ton wird drohend und fordernd. Freundlichkeit ist das Zauberwort! Denn ruft Emmas Herrchen mit einem Lächeln im Gesicht und verheißungsvoll ob einer Belohnung “Tschüüüüüß, Emma!” und dreht vielleicht noch sein Pferd ab, dann ist der Wirbelwind sofort wieder ganz und gar bei ihm!

Trainerin Nadine Hewer hatte viele wertvolle Ratschläge für uns und half bei der Umsetzung. Ich für meinen Teil genieße es, nun gelassen mit Hund und Pferd losziehen zu können. Unser Problem des An- und Ableinens vom Pferd aus, haben wir endlich lösen können. Treffen wir beim Ausritt auf andere Menschen mit Hunden, locke ich den eigenen mit einem zuckersüßen “Käääääse!”-Ruf, auf den er freudig reagiert und der bei den Entgegenkommenden für Heiterkeit sorgt, was die Situation sowieso entschärft.

Viele der Beteiligten des Kurses haben sich danach die Infomappe Reitbegleithund im VFD.net angeschaut und ziehen es in Erwägung, an einem “richtigen” Kurs teilzunehmen. Schließlich ist es ein Konzept, das auf den Leitlinien der VFD beruht, die unter anderem die Partnerschaft und der faire Umgang mit dem Tier in den Vordergrund stellt.

Also genau das Richtige, wenn man vielleicht nicht an Wettbewerben teilnehmen, aber beim Ausritt einen zuverlässigen Partner an seiner Seite haben möchte.

Eure Sportwartin, Dagmar Cullmann

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